Sep
13
2010

Neue Keyword-Ausrichtungsfunktion Modified Broad

Bei Google AdWords konnten Keywords bisher in den Varianten broad, phrase und exact gebucht werden. Dieses Trio wurde nun von Google um eine weitere Keyword-Option erweitert, den sogenannten modified broad Matchtype. Dieser neue Matchtype erzielt eine größere Reichweite als die Keyword-Option phrase und ermöglicht gleichzeitig mehr Kontrolle über die Anzeigenauslieferung als die Keyword-Option broad. Er stellt also eine Art Mischform der beiden bekannten Matchtypes dar.

Keywords, die in modified broad gebucht werden, müssen genau oder in einer nahen Variante in der Suchanfrage des Nutzers enthalten sein. Zu den nahen Varianten zählen sowohl Fehlschreibweisen als auch Singular- und Pluralformen, Abkürzungen, Akronyme und Wortstammvariationen. Synonyme und ähnliche Suchanfragen führen hingegen nicht zu einer Anzeigenauslieferung. So wird beispielsweise das in modified broad gebuchte Keyword „Festgeld“ zwar durch die Suchanfragen „Festgelder“ oder „Festgeldkonto“ aktiviert, die Suchanfrage „Termingeld“ hingegen löst keine Anzeigenschaltung aus.

Die Implementierung des neuen Matchtypes ist denkbar einfach. Das jeweilige Keyword muss lediglich in broad gebucht und anschließend mit einem bzw. mehreren Pluszeichen versehen werden. Dabei wird das Pluszeichen direkt vor ein oder mehrere Wörter des Keywords gesetzt, je nachdem wie stark die Reichweite eingeschränkt werden soll.

Der neue Matchtype modified broad weckt damit die Hoffnung, genügend Traffic erzeugen bzw. Suchanfragen abdecken zu können ohne dabei von Google auf unpassende Suchanfragen gematcht zu werden. Ob er jedoch – zumindest theoretisch - die Keyword-Option broad vollständig ablösen kann bleibt abzuwarten.



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