Dez
28
2010

Google, Facebook - oder beide – oder viele Weitere…?

Ein neues Jahr steht an und eine wichtige Frage steht im Raum - wohin wird der Weg gehen – in Punkto Optimierung auf Suchergebnisse. Ja ganz richtig „Optimierung auf Suchergebnisse“, nicht SEO oder SMO. Oder besser gesagt – nicht nur. Angesagt ist ein übergreifendes Denken und Handeln, um aus Online Marketing Maßnahmen auch ein optimales Ergebnis rauszuholen. Ergo, Traffic zu generieren, zielgruppenorientiert User anzusprechen und somit Business, sprich Abschlüsse, Neuaufträge, etc. zu generieren.

Doch worauf konzentrieren? Wo den suchenden User abgreifen? Google, Facebook, Twitter…? Wie es aussieht auf alle, aber mit entsprechender Priorisierung. Dies setzt natürlich eine gewisse Analysetätigkeit voraus. Aber die ist ja bereits Grundlage jedes (Online-) Marketing Verantwortlichen. Also ran an die „Analytics“ Tools. Aber Stopp! Wie sieht es denn aus mit der Zielgruppenanalyse? Die war doch auch mal angesagt. Was bringen 1000 Besucher, von denen 10 Interesse zeigen und einer tatsächlich abschließt. Also ist nicht nur Traffic angesagt, sondern zielgruppenorientiertes Optimieren auf die „richtigen“ Besucher.

Genau dies sollte Grundlage sein, um sich Gedanken zu 2011 und die weitere Vorgehensweise in der Optimierung auf Suchergebnisse zu machen.

Wie hoch ist der Anteil der Besucher, die von den einzelnen „Online-Diensten“ kommen und welche „Qualität“ haben diese Besucher? Hier kann sich recht flott die Spreu vom Weizen trennen. Für den industriellen Facheinkäufer wird die Social-Szene wohl kaum Priorität 1 haben. Ganz anders kann es einem Suchenden gehen, der gerade mal gut Essengehen möchte. Zielgruppenanalyse, zielgruppenorientiertes Optimieren, Priorisierung… - das scheint doch schon mal ein recht ordentlicher Ansatz fürs neue Jahr zu werden.

Für echtes Business ist Google sicherlich noch ein richtiger „Bringer“. Der Vorsprung scheint immer noch gewaltig. Der Blick auf das jeweils verwendete Analytics-Tool wird dies höchstwahrscheinlich untermauern. Und die Power, die hinter Google steckt, das über Jahre angesammelte Know-how, die Methoden und ausgefeilten Algorithmen. Tja, das wird sich so schnell nicht toppen lassen. Mal schnell so in 2011. Das Optimieren von Websites auf die Ergebnislisten von Google wird wohl kaum an Gewichtung verlieren – eher noch zunehmen, da es immer schwieriger wird, sich zu positionieren und gut und dauerhaft die Topergebnisse zu dominieren.

Ein echtes Potential an Nutzern bietet auch Facebook. Nur eine große Anzahl an (irgendwelchen) Usern ist halt noch nicht das goldene vom Ei. Sind diese User tatsächlich „aktiv“, zu welchen Gruppen kann man diese User zählen, passen diese zur gewünschten Zielgruppe, wollen diese User hier an dieser Stelle überhaupt angesprochen werden? Hier gibt es sicherlich noch einiges zu tun, bevor sich tatsächlich die Goldgrube auftut. Aber wie gesagt – Potential ist vorhanden.

Eine sicherlich große Hilfe bei der Entscheidung zur Einstufung der Prioritäten macht auch die Orientierung auf b2b oder b2c aus. Welche Gruppe soll vorrangig angesprochen werden und welcher „Dienst“ passt dazu? Welches Budget kann in einem akzeptablen Preis-/Leistungsverhältnis zu dem erwartenden Ergebnis stehen. Jede Menge Fragen, die individuell zum angebotenen Produkt, zur Dienstleistung angepasst auf den Tisch müssen. Und dann noch die Frage: Was wird denn nach 2011 sein? Wohin gehen das Web und seine User? Wer kann es sich erlauben, nicht bei allen „wichtigen Online-Diensten“ mit dabei zu sein? Zielgruppen zu ignorieren, zu verlieren.

Ach ja – dann gibt es ja auch noch die Regionalisierung. Wir werden ja immer noch mobiler und mobiler.



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